Nach einer verhältnismäßig kurzen Vakaturzeit von April bis September hat unsere Kirchengemeinde wieder einen neuen Pfarrer. Der Dienstantritt wurde mit einem festlichen Gottesdienst begangen.
Zunächst zogen alle an der Investitur Beteiligten in die Kirche ein. Diese waren: der Kirchengemeinderat, Frau Dörr, die Vertreterin des Bezirks im Besetzungsgremium, der Investierende Pfarrer Andreas Schäffer aus Cleebronn, als Vertretung des Dekans; die Vertreterin der Bezirkssynode Heide Kachel sowie die zwei Zeugen Frank Barth aus Neipperg und Herbert Göttle aus Stutensee-Friedrichstal.
Andreas
Schäffer überreichte gemeinsam mit Frau Kachel als Geschenk des Bezirks das
Bild eines Clowns und verglich den Auftrag des Pfarrers mit dem Auftrag des
Clowns. Ein Clown hat die Aufgabe die Wahrheit zu sagen, ebenso der Pfarrer.
Die Einsamkeit des Clowns außerhalb des Rampenlichtes kennen seine Zuschauer
aber nicht und auch hier verglich er das Innenleben des Pfarrers mit dem des Clowns. Der Clown auf dem Bild hält aber eine Rose in der
Hand, auf die er sich in seiner Einsamkeit ganz konzentriert. Diese Rose verglich
Pfarrer Schäffer mit der Liebe Gottes, aus der heraus es dem Pfarrer erst möglich
ist, seinen manchmal schweren Dienst zu tun.
Die
Predigt von Ulrich Harst befasste sich mit dem Thema: "Von Schafen, Wein und Rosen.
"
Der Predigttext stammte aus 1. Johannes 5,7-11
Er erzählte, dass er in seiner
Zeit in Markgrönigen einiges über das Hüten von Schafen gelernt habe. Er zeigte
sich überzeugt, dass ihm diese Erkenntnisse auch beim Hüten der Schafe seiner
Gemeinde helfen werden.
Zur Begrüßung in Meimsheim erhielt das Pfarrerehepaar
Wein und Rosen. Der Wein ist Bestandteil des Abendmahls und Zeichen der zwischenmenschlichen
Gemeinschaft. Die Rosen versteht er als Zeichen der Liebe Gottes, die den Abendmahlstisch
schmücken. Dabei hatte er ein Bild des Malers Sieger Köder vor Augen. Pfarrer Harst mahnte mit den Worten des Apostels Johannes in der
Liebe Gottes zu bleiben und diese Liebe auch weiterzugeben.
Herr
Bürgermeister Kieser und unser Ortsvorsteher Feiler überbrachten die Grüße der
bürgerlichen
Gemeinde. Herr Kieser unterstrich die Bedeutung Meimsheims als ältester Ort
in diesem Teil des Zabergäus und machte einen kleinen Streifzug durch die Geschichte.
Herr Feiler freute sich über den neuen Pfarrer als Mitglied der Dorfgemeinschaft
und schloss, indem er Herrn Harst Gottes Segen wünschte.
Im Anschluß an den Gottesdienst gab es noch einen Sektempfang vor der Kirche, der auch zum Austausch unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern und Gästen aus nah und fern diente.